ÖDHK

Österreichischer Dachshundeklub

Vielseitig wie unsere Dackel




 

Bundessiegersuche 2017






Bundessuchensieger 2017: "VIVA LA VIDA Pemiko", RDN, F.: Glarissa Günnewig (Sektion Tirol)

 

11. Bundessiegersuche 2017 die ersatzweise 2018 in Salzburg durchgeführt wurde

Die Sekt.-Sbg. übernahm von der Sekt.- Tirol die Bundessiegersuche für das Jahr 2017.

Am Vorabend der BSS, Freitag den 11.5.2018 wurde im Standquartier Landgasthof-Fürstenbrunn ein Grüner Abend abgehalten.
Für die Musikalische Untermalung sorgte die Torrener-Hornmusik aus Golling.
Am Prüfungstag den 12.5.2018 wurden wir vom Landesjägermeister Max Mayr- Melnhof in seinem Gutshof empfangen. Nach der Begrüßung der 9 Gespanne, Richter und alle Mitwirkenden wurde von den Jagdhornbläsern vom Sbg.-Jägerchor die Fanfare " Auf zur Jagd" geblasen. Danach fuhren wir mit den 9 Gespannen in die eingeteilten Revierteile die uns der Landesjägermeister zur Verfügung stellte.
Nach Abschluss der Prüfung ca. 11 Uhr konnten sich alle Mitwirkenden am Parkplatz-Latschenwirt bei einer guten Jause sowie Kuchen und Kaffee stärken. Nach der Stärkung ging es zurück in das Standquartier zur Preisverteilung. Es konnte die weiße Fahne gehisst werden. Nach ein paar netten Stunden traten die Prüfungsteilnehmer die Heimfahrt an.
Nochmals ein Weidmannsdank an unseren Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof für seine großartige Unterstützung.
Für die Sekt.-Sbg. der Obmann
Sepp Hochleitner


Bundessuchensieger 2017 Clarissa Günnewig
Da seinerzeit im September 2017 aufgrund starken Schneefalls und den damit verbundenen Gefahren die Bundessiegersuche abgesagt werden musste, wurde nunmehr am 12. Mai 2018 die sehr anspruchsvolle Spezial-Schweiß-Prüfung nachgeholt.

Die Spezial-Schweiß-Prüfung ist eine 20Std-Fährte von mind. 1200m, welche in einem Schalenwildrevier abgehalten werden muss.

Am 12. Mai 2018 trafen sich alle neun Gespanne aus sieben österreichischen Bundesländern in Salzburg zur Österreichischen Bundessiegersuche bei der ÖDHK Sektion Salzburg. Nach der Losziehung ging es auch schon los ins Suchenrevier nach Glanegg-Fürstenbrunn. Der Salzburger Landesjägermeister, Herr Baron Max Mayr-Melnhof, hat freundlicher Weise sein 3000ha Hochwildrevier (mit Rehwild, Rotwild, Gamswild, Mufflon und Schwarzwild) zur Verfügung gestellt. Auch hat er es sich nicht nehmen lassen, uns Prüflinge mit „unseren“ Richtern zu begrüßen und uns Suchenglück zu wünschen. Ein toller Prüfungsstart in einem wunderbaren Schloßambiente.

Die neun Gespanne wurden in drei Richtergruppen aufgeteilt: 3 Richter á 3 Prüflinge.
Ich für mich darf sagen, dass es vom Anschuss an im Grunde perfekt lief. Meine Hündin Tendu (VIVA LA VIDA Pemiko) lag von Beginn an recht gut im Riemen und führte mich zielsicher auf der Fährte zum Stück. Im Nachhinein bin ich mir sehr sicher, dass wir garantiert auch mal etwas abwegig waren aber sie pendelte sich immer wieder zurück auf die Krankfährte. Wir mussten rauf und runter, durch ein trockenes Bachbett, über einen Rückweg, hindurch von Dickungen und „Gestrüpp“ und sogar auch über einen mit genügend Wasser gefüllten Bach. Nach 2 Winkelungen und gefühlten 1000 Kurven und zig Kilometern kamen wir irgendwann auf die Zielgerade. Hier waren eindeutig frische Rotwildfährten zu erkennen, welche wir wohl vorher hochmachten. Meine Hündin lag sodann erstmal känguruartig jiffend umher springend im Riemen. Meine Nerven hätten mich beinahe fallen lassen. Eine kurze Pause im Platz und einem kurzen Vieraugengespräch musste ich ihr irgendwie wieder Riemen zur Weiterarbeit lassen. In hoffendem Gedanken, sie nimmt wieder die richtige Fährte an, also die Krankfährte, entschloss ich mich auch dazu. Tendu zog tatsächlich, zwar stramm und recht wuselig, der Krankfährte entlang und führte mich zum Endstück. Was war ich froh und erleichtert, was bin ich glücklich - auch jetzt noch.
Keinen Abruf, ein wirklich anspruchsvoller Fährtenverlauf, den wir zwei mit Spannung und einigen Verleitungen gemeistert haben.
Mit dieser Leistung konnten meine Hündin und ich als Gespann den Bundessuchensieg nach Tirol bringen, obendrein hat Tendu den Titel „Bundessuchensieger“ zuerkannt bekommen.

Zusammenfassend möchte ich mich auch an dieser Stelle sehr herzlich bei meiner ÖDHK Sektion Tyrol bedanken, dass sie mich zu dieser Prüfung zugelassen haben. Der ÖDHK Sektion Salzburg für den komplett tollen und freundlichen Prüfungstag, für die Verpflegung und das tolle Prüfungsambiente. Dem Revierinhaber Baron Max Mayr-Melnhof für das zur Verfügungstellen des Prüfungsreviers und natürlich dem Zuchtverband ÖDHK, den Richtern, den Helfern, meinen Mitstreitern, den Schlachtenbummlern, einfach allen, die für so einen -für mich- gelungenen Tag beitragen. D A N K E.
In diesem Sinne ein herzliches Waidmannsheil an Euch alle!
Clarissa Günnewig
 

Weidmannsheil an alle Gespanne zum Leistungszeichen SSP bei der BSS 2017:

„VIVA LA VIDA Pemiko“, RDN, F.: Clarissa Günnewig, (Sektion Tirol) 1. Preis 64 Pkt. Titel BSS 2017

„Leopold von der Kanisfluh“, RDN, F.: Erich Marxgut, (Sektion Voralberg)   2. Preis - 56 Pkt.

„Filou vom Tegernsee“, RDN, F.: Manfred Wazek, (Sektion OÖ)   2.Preis - 56 Pkt.

„Aron vom Zirmbach“, RDN, F.: Peter Schwärzler, (Sektion Tirol)   2. Preis – 52 Pkt.

„Pius von Scheuern“, RDN, F.: Johann Hochradl, (Sektion Salzburg)   2. Preis – 48 Pkt.

„Festo von den Nochbergen“, LDN, F.: Otmar Feistritzer, (Sektion Carinthia)  2.Preis – 48 Pkt.

„Hercules von der Rauhhaarmeute“, RDN, F.: Karl Reisinger, (Sektion Pannonia)   3. Preis – 40 Pkt.

„Grübchen vom Steinhügel“, RDN, F.: Kerstin Widmann, (Sektion OÖ)   3. Preis – 32 Pkt.

„Abby vom Schwabenbach“, RDN, F.: Tanja Komar, (Sektion Steiermark)   3. Preis – 26 Pkt.




   

Nach Oben  Seite drucken