ÖDHK

Österreichischer Dachshundeklub

Vielseitig wie unsere Dackel

►Sie haben einen schönen Dackel und möchten, dass er Nachwuchs bekommt?

Warum Rassehundezucht?

Dachshunde oder Dackel wie sie bei uns genannt werden, sind besonders in Österreich eine Rassengruppe mit einer großen und alten Tradition in all ihren Erscheinungs-formen – als Familienmitglied wie auch als Jagdbegleiter, denn das Eine schließt das Andere nicht aus. Der Österr. Dachshundeklub ist einer der größten und ältesten Rassehunde-Zuchtverbände in Österreich. Der Sinn gezielter Rassehundezucht ist durch Auslese und planmäßige Paarungen der Zuchttiere, dem Welpenkäufer  gesunde  und  wesensfeste  Hunde in die Hand zu geben.
 

Wie erreichen wir dieses Ziel?

Zuchtvorgänge und die Auslese wird über die ÖDHK-Zuchtordnung, die Teilnahme an Ausstellungen und Zuchtschauen, Prüfungen und vet.med. Augen-Untersuchungen erreicht.
Zuchtordnung ÖDHK    zusätzliche Info: Zuchtordnung ÖKV 

Die Auswahl der Zuchtpartner bleibt in der Entscheidung des Züchters überlassen.

Kurz vor Abgabe der Welpen an ihre Besitzer wird der Wurf und die Mutter von einem autorisierten Wurfabnehmer des ÖDHK auf den allgemeinen Zustand, Unterbringung, Sauberkeit, erfolgte Impfung und Entwurmung sowie das Chippen aller Welpen untersucht und darüber ein Protokoll angefertigt. Nur so hat der Welpenkäufer die Gewissheit, dass seitens des Klubs alles Menschenmögliche getan wurde, ihm einen guten und gesunden Hund und Begleiter für viele Jahre in die Hand zu geben.

Darüber hinaus ist es die Aufgabe des ÖDHK, die Züchter dabei zu unterstützen, ihre Welpen auf gute Plätze zu bringen und die Welpenkäufer auf schnellstem Wege mit dem Züchter ihrer Wahl zusammen zu bringen.
 

Was wird zur Dackelzucht im ÖDHK benötigt?

I. Zuchstättenname und entsprechende Zuchtstättenkarte

II. Mindestanforderung zur Zuchtverwendung für Dachshunde mit ÖKV-Papieren:

  • ein Formwert von einer ÖDHK Zuchtschau mit Zuchtzulassung UND ein Formwert mind. Sehr Gut auf einer Ausstellung mit CACA-Vergabe in Österreich.
  • Schussfestigkeitsprüfung oder ÖGV-Begleithundeprüfung/Verkehrsteil.
  • aktuelles Augenattest (nicht älter als 2 Jahre) von einem ECVO/AKVO-Augenfachveterinär in dem PRA/Katarakt-Freiheit attestiert wird. Liste der Fachtierärzte für die Augenuntersuchung
  • Bei Zuchtverwendung ausländischer Deckrüden gilt folgende Regelung: der Rüde muss die Zuchtanforderungen seines Heimatlandes erfüllen. In jedem Falle ist ein Augenattest beizubringen, das die Untersuchung der gleichen Erkrankungen wie das ECVO-Attest bescheinigt.
  • ( eventuel Zuchtmietvertrag )
           Empfehlenswerte gesundheitliche Untersuchungen die auf freiwillige Basis erfolgen.
           Diese werden allerdings in die Ahnentafel der Nachzucht eingetragen:
                      · DNA Profil  ( ISAG2006 Panel )  bei Laboklin oder bei  Generatio 
                      · Gentest Glasknochenkrankheit (nur Rauhhaar) Info über OI (Osteogenesis Imperfecta),  
                        Wenn beide Elterntiere OI frei und nicht-Träger sind (OI frei), sind alle ihre gemeinsamen Kinder                         ebenso frei. 
                        Es reicht wenn einer der beiden Elterntiere OI nicht-Träger ist, damit keiner der Welpen hieran                         stirbt. 
                        Antrag1 oder Antrag2 
                      · Gentest crd.PRA (nur Rauhhaar) Nur wenn beide Elterntiere crd.PRA als nicht-Träger befundet                         sind, ist ihre gemeinsame Nachzucht ebenfalls frei dieser erblichen Augenkrankheit.
                        Einmaliger Gentest bei Laboklin oder bei Generatio. Auch online möglich wenn dort bereits DNA-                        Material gelagert ist.

III. Deckmeldung:

  • Deckmeldeformular: nach erfolgte Deckung ist dieses Deckmeldeformular bis spätestens 3 Wochen im Original dem ÖDHK Zuchtbuchführer eingeschrieben per Post zu senden. Meldungen per Email oder Fax werden nicht akzeptiert.
  • die Ahnentafelkopien von Rüden und Hündin
  • Kopien der Leistungsnachweise/Titel und Formwerte
  • Kopien der Zuchtzulassungen
  • Kopien der aktuellen Augenatteste

IV. Wurfmeldung:

        Bei der Wurfmeldung ist folgendes beizulegen:
  • Wurfmeldungsformular = ÖKV-Eintragungsformular bis spätestens 3 Wochen im Original dem ÖDHK Zuchtbuchführer eingeschrieben per Post zu senden. Meldungen per Email oder Fax werden nicht akzeptiert
  • Original Ahnentafel der Mutterhündin
  • Nachweis des bezahlten Mitgliedsbeitrags für das laufende Jahr
  • originale Zuchtstättenkarte
  • 2 Chipaufkleber pro Welpen
  • WICHTIG: Bei Verwendung des ÖHZB-Eintragungsformulares für Wurfmeldungen und Einzeleintragungen wird per sofortiger Wirkung zur Optimierung der Verrechnungsvorgänge für diese Dienstleistungen seitens des ÖKV/ÖHZB ersucht, zur Angabe von Adresse und Telefonnummer auch die Emailadresse anzugeben!

V. ÖDHK-Wurfabnehmer:

  • Vor Abgabe der Welpen wird der Wurf von einem ÖDHK-Wurfabnehmer begutachtet:
                   → Unterbringung, Sauberkeit und Gesundheitszustand von Mutter und Welpen werden angesehen
                   → detaillierte Aufführung der Welpen
  • Kontrolle der bereits vom Tierarzt erfolgten Impfung und Chip-Identifizierung. Die Chipnummer ist in der Wurfstatistik und den Ahnentafeln der Welpen bestätigt.

VI. Ahnennachweis vom Dachshundeklub bzw.den Zuchtbuchführer erstellt, und vom ÖKV bestätigt:

  • über den FCI Zuchtbedingungen hinaus, eine akribische Aufführung der Ahnen, Rasse, Farbe, Titel und diverse Nachweise
  • alle Dackelwelpen mit ÖDHK-Papiere stammen aus "auf erbliche Augenkrankheiten untersuchten" Eltern
  • eventuelle Zuchtprädikate
  • auf freiwillige Basis: mit ÖKV Gütesiegel
  • Der Besitzer, auch wenn der Welpe beim Züchter bleibt, ist auf dem Ahnennachweis unter -Besitzerwechsel-  eingetragen.
 

Einzeleintragung von Importhunden:

►Sie haben einen Dackel aus dem Ausland, wohnen aber in Österreich und möchten mit ihrem Hund züchten, ihn ausstellen oder zur Prüfung führen? 

Ausländische Hunde deren Besitzer ihren ordentlichen Wohnsitz in Österreich haben, müssen in das Österr. Hundezuchtbuch ( ÖHZB ) eingetragen werden:
 •Dazu ist zu den ausländischen Papieren ein sogenanntes „Export-Pedigree“ also eine Bescheinigung des ausländischen Dachverbandes über die Richtigkeit der Papiere, in der Sie als Besitzer bestätigt werden, beizulegen.
 •Der Antrag auf Einzeleintragung erfolgt auf dem ÖKV Eintragungsformular.
 

Welpenexport in das Ausland - was ist zu beachten!

Erfreulicherweise werden immer häufiger ÖDHK-Welpen in das EU-Ausland, ja sogar nach Übersee exportiert, was eindeutig für den guten Ruf und die Qualität unserer Hunde spricht.
Laut FCI-Reglement müssen alle Welpen die exportiert werden, ein Export-Pedigree ausgestellt bekommen, welches dann Teil der Ahnentafel ist. Analog zum Import kann auch ein österreichischer Welpe ohne das ÖKV-Export-Pedigree nicht in das ausländische Zuchtbuch eingetragen werden und somit nicht an Prüfungen bzw. Ausstellungen in seinem neuen Heimatland teilnehmen. Diese Regelung gilt auch für den Export innerhalb der EU.

Was muß man als Züchter dabei beachten:
wenn möglich gleichzeitig mit der Wurfmeldung Name und genaue Adresse des ausländischen Käufers einfach formlos melden. Dann kann dies bereits bei der Ahnentafelerstellung in die Bearbeitung einfließen. Wenn sich der Export später, also nach dem Erhalt der Papiere vom ÖKV/ÖHZB ergibt, bitte die Ahnentafel mit dem auf der Rückseite bestätigten Besitzwechsel direkt an den ÖKV/ÖHZB, 2362 Biedermannsdorf, Siegfried Markus Straße 7 zur nachträglichen Ausstellung des Export Pedigrees zu senden.
 

Heimtierdatenbank:

Ihr bereits gechippter und bei einer privaten Datenbank registrierter Hund ist nicht automatisch in der zentralen Heimtierdatenbank registriert! Bitte überprüfen Sie mit der Suchfunktion auf: http://heimtierdatenbank.ehealth.gv.at/Suche.aspx ob Ihr Hund schon in der Heimtierdatenbank registriert ist. Wenn Sie Ihren Hund nicht finden, überprüfen Sie bitte Ihre Daten bei der Datenbank, bei der Ihr Hund eventuell schon registriert ist. Mit den Datenbanken Animal Data, Petcard und IFTA wurde vom Bundesministerium für Gesundheit bereits eine Schnittstelle eingerichtet.
 

Anmeldung bei der Bezirksverwaltungsbehörde:

Seit März 2014 müssen alle Zuchthunde über der Heimtierdatenbank hinaus, und die Gemeindehundesteuerverwaltung hinaus, bei der Bezirksverwaltungsbehörde angemeldet sein: Anmeldeformular


 

Zuchtbuchführer und Welpenvermittlung: Michael Schindler, 7551 Bocksdorf, Waldgasse 12, Tel.: 0664.520 95 98 oder Email 
 
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