Neuigkeiten aus der Sektion Carinthia - 2025

ÖJGV-SCHWEISSPRÜFUNG mit Fährtenschuh (SPFS) 25.10.2025/Oberösterreich

Schon wieder haben wir einen Kärntner Dackel als  Sieger.

CIKO von der Werlacke (Zuchtstätte Wilhem Rapoldi) mit Michael Nößler als Erstlingshundeführer hat die diesjährige Prüfung bei regnerischem Wetter ohne Abruf in nur 19 Minuten als Sieger beendet. Als jüngster Hund hat er somit von allen Hunden mit vollen Punkten den 1a – Preis als Sieger bekommen. Es ist dies überhaupt die hochwertigste Prüfung in Österreich.

19 Gespanne sind angetreten. Es darf nur 1 Hund pro Rasse und somit nur ein Kurzhaardackel an den Start gehen. Unser Gespann kam zum Start praktisch wie die Jungfrau zum Kind. Die Sektion Oberösterreich hätte das Vorschlagsrecht für die Nominierung gehabt, aber keinen Kurzhaardackel ins Rennen geschickt.  Wir in Kärnten haben nach einem Aufruf für einen Kurzhaar sofort reagiert und unseren vorjährigen Bundessiegersuchen Hund vorgeschlagen. Da hatten wir wieder einmal einen guten Riecher.

Einen sehr großen Anteil an dem  Erfolg hat unser MF Erwin Wadl. Er hat diesen Hund, sowie auch unseren Bundessiegersuchen Hund von voriger Woche sowie auch die dazugehörenden Führer auf Vordermann gebracht. Mit seinem profunden Wissen, entsprechender Geduld und mit Augenmaß hat er die Gespanne vorbereitet. Wir haben auch schon für nächstes Jahr Hunde ins Auge gefasst, welche geeignet erscheinen.

Erwin - ein großer Dank dafür von mir und  ganz Kärnten. Wir sind ein tolles Team.

Wir gratulieren dem Gespann zum 1a Preis bei der heurigen ÖJGV-Schweißprüfung mit Fährtenschuh. Somit hat auch heuer, wie auch voriges Jahr, wieder einmal ein Dackel die Nase vorn gehabt.

Auch der Rauhhaardackel OLI ZE SKLENEHO KOPCE aus Neuhofen an der Krems mit Hanspeter Grüneis hat mit vollen Punkten in nur 16 Minuten einen 1. Preis erlangt. Somit haben wir heuer beide gestarteten Dackel mit vollen Punkten ganz vorne dabei.

Wir Alle sind stolz auf euch.

Waidmannsheil Christian Maletz

   

Bundessiegersuche (BSS) am 19.10.2025/Pannonia

Wir gratulieren dem Gespann aus Kärnten zum 1a Preis bei der heurigen Bundessiegersuche.

Orpheus vom Gamperhof mit Rainer BICKEL ist es zu verdanken, dass die Ehrenscheibe des ÖDHK somit ein weiteres Jahr in Kärnten bleibt.

Wir Alle sind stolz auf euch.

Waidmannsheil Christian Maletz

Anlagenprüfung am 19.Oktober 2025 in Arriach

Anlagenprüfung und Wasserarbeit am 19.10.2025

Auf Wunsch von Mitgliedern wurde heuer das erste Mal in Kärnten auch im Herbst eine zusätzliche Anlagenprüfung durchgeführt. Diese fand in gewohnter Weise wieder im Mittelpunkt von Kärnten, in Arriach, im Eigenjagdrevier Buchskopf in 1700-1800m Seehöhe statt. Das Wetter war schon recht herbstlich kühl. Einzelne durchkommende Sonnenstrahlen erzeugten mit den Nebelschwaden eine mystische Stimmung. Diese war auch einzelnen Hunden bei der Fährtenarbeit nicht ganz geheuer. Die Begrüßung erfolgte auf der Alm direkt im Prüfungsgelände.

Bei der Prüfung ober, sowie auch unter der Erde konnte die weiße Fahne gehisst werden. Den Bau haben an dem Tag alle Hunde sofort, ohne Überredungskünste mit größter Begeisterung und vollem Eifer angenommen und haben hurtig bis zum Endkessel gesucht. Wir alle waren erstaunt, zumal für diese Prüfung nur 2 Übungstage durchgeführt wurden. 3 Gespanne waren überhaupt nur bei einem Übungstag. Obwohl die Hunde vorher nie Kontakt mit Raubwild hatten, haben sie sich bei diesem einen Übungstag für die Bauarbeit voll motivieren lassen. Ein großer Dank hierfür an unsere freiwilligen Helfer MF Günther Kuchling sen. und Werner Pacher. Somit konnten erstmalig alle 8 angetretenen Hunde die vollen Punkte unter der Erde erlangen.

Mit dem Schwimmen hatten es mehrere nicht so gut drauf. Die Wassertemperatur von nur 3 Grad konnte von diesen als Ausrede hergenommen werden. Mehreren anderen Hunden war die Wassertemperatur egal und sie sind mit sichtbarer Freude hingesprungen und haben das Federwild trockenen Fußes übergeben.  

Gegen späten Nachmittag hat dann der Prüfungsleiter Ing. Günther Kuchling jun. vor der Hütte  die Urkunden verteilt.

Ein großer Dank auch für die mitgebrachte, ausgiebige Verpflegung und Getränke über den ganzen Tag.

So ließen wir den Tag in angenehmer Atmosphäre bei einbrechendem Abend und Sonnenschein ausklingen.

 

       

             

   

1stes Kärntner Dackelrennen und Dackelspaziergang am 11.10.2025

Am 11.10.2025 hat die Sektion Carinthia zu einem anderen Klubtag geladen.

Treffpunkt war beim GH Jägerwirt, Dreifaltigkeit 3, 9300 St. Veit, begonnen haben wir mit einen gemütlichen Dackelspaziergang, erstellt und geführt von Anneliese Khom 😊. Zahlreiche Teilnehmer genossen in entspannter Atmosphäre und mit anregenden Gesprächen bei herrlichem Herbstwetter die angenehme Wald- und Wiesenlandschaft rund um den Sonntagsberg.

Nach einer Labung im Gasthaus Jägerwirt stieg die Spannung, alle warteten gespannt auf das 1.Kärtner Dackelrennen.

Mittags traf der ORF Kärnten ein denn das Ereignis wurde am 12.10.2025 in ORF Kärnten heute „dabei“ ausgestrahlt.  Es wurden Interviews gemacht.

Aber dann ging es los.

Es waren 24 Dackel aller Rassen gemeldet. Rauh- Kurz- und Langhaar / Standard – Zwerg- und Kaninchen vom Welpen bis zum Senior. Viele haben sich noch nicht getraut und nur zugeschaut.

Unter den wachsamen Augen unseres Klubobmannes Christian Maletz und unserer Anneliese Kohm wurden die 24 gemeldeten Dackel ausgelost. Es starteten fast immer eine Hündin und ein Rüde. Bei jedem Start kam der/die Gewinner(in) in die nächste Runde. Beim Finale starteten 3 Dackel – zwei Rüden und eine Hündin. Es war eine Gaudi.

Die Rennbahn war 23m lang. Links und rechts ausbruchsicher 😊 aufgestellt. Die zwei Bahnen wurden der Formhalber durch eine Markierung getrennt. Was aber den Dackeln meistens wurscht war, Ankommen war wichtig. Durch heftiges Anfeuern und Locken der Hundebesitzer(in) kamen alle im Eiltempo ins Ziel.

Dann zur Siegerehrung. Mit viel Beifall und glücklichen Gewinnern

  1. Platz Ciko von der Wehrlacke mit Michael Nößler
  2. Platz Anna vom Langalmtal mit Maria Obmann
  3. Platz Harro vom Lindnergrund mit Kurt Vintler

Aber alle Starterdackel wurden belohnt, dann alle waren GEWINNER. Aus den vielen Präsenten konnten sich alle was aussuchen. Die Freude war groß.

Besonderen Dank gilt

Allen Helfern, Spendern und Organisatoren die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben, sowie den Wirtsleuten Familie Pleschutznig für die Möglichkeit der Geländenutzung und die tolle Bewirtung. Unserer guten Seele „Schriftführerin  und Kassiererin“ Maria Obmann für die Organisierung des Klubtages, Rennens und Geschenken und wie immer für die sehr geliebten selbstgebackenen Hundekeksen, Erstellung der Siegermedallien und selbstgestickten Schlüsselanhängern.

Anneliese Khom für die Erstellung und Führung des Dackelspazierganges.

Christian Maletz für den geordneten Ablauf des 1. Kärntner Dackelrennens.

Unseren tatkräftigen Start- und Zielhelfern Karl Käfel und Ernst Popich sowie allen Helfern für den Auf- und Abbau der Startbahn.

Die zahlreichen Sachspenden erhielten wir dankenswerter Weise von Royal Canin, Perro Villach und Happy Dog

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das zahlreiche Kommen  und den gemeinsamen Stunden an diesem sonnigen Herbsttag und freuen uns dass es allen viel Spaß gemacht hat.

Maria Obmann - Sektion Carinthia

Hier gehts zum TV-Spot
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Internationale Vollgebrauchspüfung am 20.09.2025 in Slovenien

Bei dieser Prüfung bei sommerlichen heißen Temperaturen sind 11 Gespanne aus 5 Nationen (Slowenien, Kroatien, Ungarn, Deutschland und Österreich) angetreten. Österreich war mit 4 Hunden sehr gut vertreten. 7 Gespanne konnten die sehr selektive Prüfung bestehen.

Wir gratulieren den erfolgreichen Österreichern Michael NÖßLER (Sektion Carinthia) mit CIKO von der Werlacke (vom Kärntner Züchter Wilhelm RAPPOLDI) zum Prüfungssieger (1.Preis) und Marianne POSCH BA MA (Sektion Steiermark) mit ZOV LESA Lime aka Limo zum 2. Rang in der Gesamtwertung (2.Preis; nur 3 knappe Punkte haben auf den 1.Preis gefehlt) recht herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und sind stolz auf euch.

Internationale Vollgebrauchsprüfung 13.9.2025 in Dreifaltigkeit/Frauenstein

Um 8h war Treffpunkt im Standquartier Jägerwirt in Dreifaltigkeit.

Das Wetter war diesmal, obwohl anders vorhergesagt, gnädig. Es war leicht durchwachsen mit einzelnen Sonnenstrahlen. Also optimal für die Prüfung. Von den ursprünglich 14 gemeldeten Gespannen sind dann 11 übriggeblieben und 9 angetreten.  

Die 3 Gruppen wurden begleitet von den Jagdhörnerbläsern MF Siegfried Herrnhofer, MF Günther Kuchling und DDr. Michael Walgram. Damit war ein würdiger Rahmen gegeben und ihnen gebührt besonderer Dank. 

In Summe waren auf der Prüferseite 9 Richter aus dem Burgenland, Niederösterreich, Wien, Steiermark und Kärnten, sowie 2 Leistungsrichteranwärter aus Tirol und Kärnten. Alle Richter und Anwärter kommen dankenswerterweise gerne nach Kärnten und fühlen sich hier in der Umgebung sehr wohl.

Zu Mittag, nach der Schweißarbeit und den Gehorsamsfächern erfolgte eine kurze Labung zur Stärkung und Beruhigung. Dann ging es weiter mit dem gemeinsamen Standtreiben aller 3 Gruppen. Daraufhin begaben sich alle Gruppen in eigene Gebiete zum Stöbern. Gegen Nachmittag waren dann alle, mehr oder weniger, entspannt im Standquartier.

Der besondere Dank gebührt unserem Hannes Fleischhacker für die perfekte Organisation, sowie den 3 Eigenjagden Dreifaltigkeit (Fam. Striessnig), Salbrecht-Schattseite (Fam. Dr. Hubert Knaus) und Doltschnig (Fam. Knappinger).  Wir durften in diesen wunderschönen Gebieten bereits das vierte Mal unsere Prüfung ausrichten. Wir haben von diesen Revieren dankenswerterweise auch schon die Zusage zur Abhaltung der Prüfung für nächstes Jahr. Es wird in Kärnten kaum ein Gebiet geben, wo sich so eine Prüfung so optimal ausrichten lässt und nach oben hin für die Anzahl der Gespanne kaum Grenzen aufweist.

Bei der Preisverleihung wurde die weiße Fahne gehisst. Die Zeugnisse wurden gegen späten Nachmittag vom Prüfungsleiter MF Siegfried Herrnhofer in gewohnt launischer und humorvoller Art vergeben. 5 Gespanne erhielten einen 1.Preis. Die Berechtigung zum Erhalt eines CACIT wurde von FANNI vom Gebirgsblick mit Maria Obmann erlangt. Danke für die rasche und perfekte Arbeit am Computer an unsere gute Seele, Maria Obmann und Ing. Klaus Schurnig.

Bürgermeister Harald Jannach hielt die Grußworte seitens der Gemeinde und brachte ein Geschenk für den Prüfungssieger MF Erwin Wadl mit Querida von Klettenberg. Ebenso erhielten wir lobende Worte seitens des Jagdhundereferenten der Kärntner Jägerschaft Gerald Hopfgartner sowie der Bezirkshundereferentin Karoline Knallnig. Beide waren am ganzen Prüfungstag dabei und begeistert von der Arbeit der kleinen Hunde.

Danke auch der netten Wirtin Gabi Pleschutznig und ihren Mitarbeiterinnen für die perfekte, sehr gute Bewirtung.

Christian MALETZ

 

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Schweißsonderprüfung des Kärntner Jagdhundeprüfungsvereins am 17.8.2025 im Raum Feldkirchen

Bei dieser Schweißsonderprüfung sind von den 16 gemeldeten Gespannen 14 angetreten. 12 haben die Prüfung bestanden, auch die 2 angetretenen Dackelgespanne. Alle Dackelleute waren und sind voll motiviert. Unsere 2 Prüflinge betrachteten diese Prüfung als perfekt organisierte Übung mit Richterbegleitung für unsere bevorstehende Vollgebrauchsprüfung sowie die bevorstehende Bundessiegersuche. Das Wetter war sehr trocken und die Temperaturen, so wie überall, sehr sommerlich. Bodenbewuchs war praktisch keiner vorhanden. Es waren nur trockenes Laub und Nadeln, also nicht gerade einfach für eine über 20 Stunden Fährte. Die Fährtenverläufe von zumindest 1200 Schritt wurden am Vortag nach erfolgter Vorerkundung durch die Revierführer in deren Begleitung mittels Rotwildschweiß fachgerecht gelegt. Die meisten Gespanne brauchten für ihre Suche beinahe die gesamte, zur Verfügung stehende Zeit. Gegen Mitte Nachmittag wurden dann die Ergebnisse verkündet.

Wir gratulieren unseren beiden Gespannen:
„Orpheus vom Gamperhof“, RDN, Führer: Rainer Bickel, war mit nur 2 Punkten Abstand 2. gereihtes Gespann von Allen, also ein hervorragendes Ergebnis und
„Xango vom Lindnergrund“ (Otto), RDN, Führer: Michaela TÄNZER haben auch ein gutes Ergebnis erzielt.

Weidmannsheil

   

 

Leistungsrichterprüfung am 19.07.2025

Am Samstag, 19.7.2025 fand eine Leistungsrichterprüfung des ÖJGV statt.

Zu dieser sind 6 Anwärter(innen) angetreten, eine doch beachtliche Zahl.

Clarissa GÜNNEWIG
Brigitte MAIER-LEHMANN
Maria OBMANN
Peter LEHMANN
Ing. Klaus SCHURNIG
Ing. Emanuel SCHLAPFER

Alle haben die Prüfung souverän gemeistert. Wir, die Sektion Carinthia, sind besonders stolz auf unsere 4 Kärntner(innen). Sie haben sich hineingekniet und während der Ausbildungszeit nicht aufgegeben, wie leider viele andere.

Ein Dank dazu gebührt auch unserem Präsidenten Mag. Sebastian HOCHRADL, der neben einer internen Schulung in Kärnten, in 2 Online-Schulungen die Kenntnisse aller Prüflinge auf Vordermann gebracht hat.

Nachruf Winfried Olschnegger

 

Nachruf für Winfried Olschnegger von Mf. Sigi Herrnhofer

Meisterführer Winfried Olschnegger, Dackelführer und Züchter der ersten Stunde ist nicht mehr.

Im 84. Lebensjahr besiegte ihn die lang erduldetet Krankheit.

Winfried war Land und Gastwirt und neben der Hundezucht ein begeisterter Jäger, der auch im Ausland viele tolle Jagderlebnisse hatte. Das bekundet auch seine sehenswerte Trophäenhalle. Oftmals begleitete ihn ein Dackel bei seinen Reisen.

Irgendwann vor 40 Jahren wusste Winfried „ohne Hund ist Jagen Schund“. Er hatte zu unserem ersten Kärtner Dackelobmann Joachim Erdmann einen sehr guten Kontakt. Er empfahl dem Winfried einen Deutschen Züchter für Kurzhaar Dackel uns so holte er seinen ersten schwarzroten Welpen nach Kärnten. Winfried machte einen Glücksgriff, seine Hündin „Tina von Erzflecken“ war ein Naturtalent – eine Draufgängerin. Alle wurden auf dieses Gespann aufmerksam und so war es für mich ein Muss, von 1.Wurf der Tina den „Adi vom Lindnergrund“ nach Hause zu holen. Er bestätigte eine starke jagdliche Linie.

Gemeinsam sammelten wir Erfahrung und Wissen über Dackel und Prüfungen.

Winfried wurde zum Dackelzüchter, vorübergehend versuchte er auch eine Zucht mit Vorstehhunden was er aber bald aufgab. Seine Leidenschaft war der Dackel, Kurz- und Rauhaarwelpen aus seinem Zwinger „vom Lindnergrund“ machten vielen Menschen Freude, Freude aber machte Winfried auch vielen Menschen mit seiner Hilfsbereitschaft, seiner tatkräftigen Unterstützung für unseren Klub und als Leistungsrichter war ein Vorbild.

Waidmannsdank Winfried „der Dackel ist auch nur ein Mensch“

Mf. Sigi Herrnhofer

 

 

Gratulation zum Österreichischen Jagdhunde-Prüfungs-Sieger

Wir gratulieren Herrn Walter Gössinger mit seinem Rauhhaardackel-Rüden

"Mothe Merlin vom Gamperhof" zum Österreichischen Jagdhunde-Prüfungs-Sieger

Ein kräftiges Weidmannsheil !

Anlagenprüfung und Wasserarbeit am 17.5.2025

Unsere jährliche Anlagenprüfung wurde wieder im Mittelpunkt von Kärnten, in Arriach, in den Eigenjagdrevieren Huber (Baumgartner) und Buchskopf (Maletz) in 1700-1800m Seehöhe durchgeführt. Das Wetter war in der Früh winterlich bei 0 Grad  Celsius und der Boden durch Schneeflocken teilweise leicht angezuckert. Den ganzen Vormittag fielen einzelne Schneeflocken. Dieses Mal hatten wir nur 7 Gespanne welche angetreten sind. Die Begrüßung erfolgte auf der Alm. Auch hat die Hegeringleiterin Mag. Tamara Pirker sowie der Bezirksjagdhundereferent DI Severin Walcher Gruß- und Dankesworte an alle gerichtet. Die meisten Gespanne haben an allen 4 Übungstagen mit unseren zahlreichen Revierführern und Helfern, denen besonderer Dank gebührt,  teilgenommen. Die 7 Fährten wurden von 2 Richtergruppen mit 2 Anwärtern geprüft. Bei der Prüfung ober der Erde konnte die weiße Fahne gehisst werden und es wurden 6 x 1.Preise, sowie 1 x 2. Preis vergeben. Die Fährtenarbeiten aller Gespanne waren bemerkenswert sehr gut, sodass ich schon einen Hund für die Bundessiegersuche ins Auge gefasst habe. Denn je jünger der Hund bei dieser Prüfung sein wird, desto größer sind bei Punktegleichheit die Chancen zu gewinnen.  Den Bau wollten an dem Tag, sowie auch bei den Übungen, einzelne Hunde nur mit Überredungskünsten, bzw. überhaupt nicht annehmen. Mit dem Schwimmen hatten es mehrere auch nicht so drauf. Dies ist sicher nicht an der doch kühlen Wassertemperatur gelegen. Erst vor ca. 1 Monat ist die Eisdecke weggetaut. Auch wenn ein junger Hund das Wasser nicht gerne annimmt, ändert es sich dies meist durch positive Erfahrung im darauffolgenden Jahr. Positiv aufgefallen ist der Prüfungshund Cara der Führerin Brigitte Maier-Lehmann. Er war uns mit größter Begeisterung behilflich, 2 Mal, beeindruckend, die Ente trockenen Fußes zu holen, welche die Prüfungshunde ignoriert hatten und im Wasser gelassen haben. Er hat nicht umsonst sein Zuhause im Zwinger vom Wörthersee gefunden und war mit vollen Punkten bei allen Fächern als jüngster Hund mit 9 Monaten und 1. Tag der Prüfungssieger.

Um 16h30 hat dann MF Siegfried Herrnhofer mit seiner humorvollen Art bei Sonnenschein auf der Terrasse die Urkunden verteilt und zu jedem Gespann eigene Worte gefunden. Ein besonderer Dank für unsere Irmi, die den Bauerwirt extra für unsere Veranstaltungen zu jeder Tages- und Nachtzeit aufsperrt und wo wir optimal bewirtet werden. Dazu haben wir alle unsere Helfer, Leistungsrichteranwärter sowie Leistungsrichter eingeladen. So ließen wir den Tag in unserem Stammquartier in angenehmer Atmosphäre  ausklingen.

 

   

 

   

 

 

 

Schussfestigkeit am 12.04.2025 Spurlautprüfungen am 12. und 13.04.2025 in Zillingtal/Bgld

Zur Schussfestigkeitsprüfung sind zwei Hunde angetreten, haben ohne irgendeine Reaktion zu zeigen bestanden und konnten zur Spurlautprüfung antreten.

Unsere Spurlautprüfungen durften wir auch heuer wieder dankenswerterweise, so wie seit sehr vielen Jahren, im schönen und hasenreichen  Revier Zillingtal im Burgenland durchführen.

Mit dem Wetter hatten wir dieses Mal wieder Glück. Es war fürs Burgenland beinahe windstill und durchgehend sonnig bei angenehmen Temperaturen. Der Boden war trocken und der genau richtig hohe Bewuchs am 2. Tag leicht feucht. Also ideale Bedingungen für unsere Prüfung.

Nach dem Treffpunkt im Standquartier „Gasthaus zur Grenze“ ging es jeweils mit 2 Gruppen unter Anleitung der Revierführer geschlossen in die zugewiesenen Revierteile. An beiden der 2 Tage brauchte keine Gruppe länger als 2 Stunden um jedem Hund 2 bzw. 3 prüfungsgemäße Hasen zu bieten. Wir sind dafür aber schon auch die 5-fache Strecke gegangen.

Es konnten, 4x 1., 2x 2. und 2x 3.Preise vergeben werden.

Am ersten Tag wussten 3 Hunde leider nicht so recht, was sie mit der frischen Hasenspur anfangen sollten. Sie haben zwar ganz sicher die Spur ausgearbeitet, wussten aber noch nicht so recht, dass sie auch, wie angewölft, dabei Laut geben sollen. Nach ausgiebiger Nachbesprechung am Abend im Standquartier für den 2.Tag ist ihnen aber der Knopf aufgegangen und alle 3 Hunde haben dann die Spur mit anhaltendem Laut ausgearbeitet und dafür die vollen Punkte erhalten.

Am 2. Tag wurde für alle 10 Hunde die weiße Fahne gehisst und es gab fast ausschließlich die vollen 100 Punkte.  Es konnten 8x 1., 2x 2.Preise vergeben werden.

Auch jene Gespanne welche am 1. Tag nicht so gut gepunktet haben, konnten sich groß Teils verbessern. Eine Tirolerin, welche wir bei der Nachbesprechung zu später Stunde am 1.Tag zur Teilnahme am 2. Tag überreden konnten, freute sich besonders über die vollen Punkte.

Die meisten Hunde haben hierfür nur einen Hasen gebraucht, was auf eine sehr gute Vorbereitungsarbeit seitens der Hundeführer(innen) schließen lässt. Neben den 8 Leistungsrichtern haben auch 3 Leistungsrichteranwärter(innen)  die Prüfung begleitet und wurden durch die Richter ausführlich mit viel Geduld in ihre spätere Tätigkeit eingewiesen.

   

Adlerattacke

Adlerattacke während einer Stöberjagd am 15.12.2024  im Revier Gutschen in Eberstein:

Während des Triebes mit Dackeln auf Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild hörte ich in einiger Entfernung mehrere undefinierbare (weder Stand- noch Hetzlaut) Bell-Laute meines Hundes. Der Hund rannte mit größter Geschwindigkeit auf mich zu. Er kam nicht auf meiner Spur und er war vorher in Luftlinie ca. 500m weg gewesen.

Plötzlich hörte ich im Buchenaltholz ein Rauschen und sah einen großen Greifvogel zwischen den Bäumen wie ein Blitz hinter dem laufenden Hund herfliegen. Ca. 20m von mir entfernt fasste der Greif den Hund. Der Greif saß flügelschlagend über dem Hund und verdeckte ihn ganz. Ich brüllte, was die Stimme hergab, nahm instinktiv mein Gewehr von der Schulter und rannte los. So konnte ich den Greif in die Flucht schlagen. Ich war sehr froh, meinen Dackel nicht mitfliegen zu sehen. Wenn der Vogel nicht losgelassen hätte, bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht im Affekt einen Schuss zur Rettung meines Hundes abgegeben hätte.

Der Hund kam zum Glück nur mit einem tiefen Cut an den Behängen und einer kleinen Verletzung am Fang davon.

Hätte den ganzen Hergang nicht auch zufällig ein ca. 100m entfernt stehender Anstehschütze gesehen, wäre es als Jägerlatein abgetan worden. Übrigens hatte auch er schon instinktiv, ohne zu denken,  sein Gewehr in Anschlag gebracht.

Beim Abstreichen wurde der Greif eindeutig als Steinadler erkannt. Er baumte in ca. 100m Entfernung auf.

Danach führte ich den Hund ca. 500m an der Leine. Aber dann jagte er schon wieder mit ungebremsten Eifer weiter, so als ob nichts gewesen wäre.

Die Anwesenheit eines Adlers wurde seit Gedenken noch nie in dem 1000m hohen Bergrücken „Waldkogelzug“ festgestellt.

Christian MALETZ

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